Hundefutter ohne Getreide

Sie suchen das richtige Hundefutter für Ihren Vierbeiner? Für die Gesundheit Ihres Lieblings spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Der Preis für die bewusste Hundeernährung muss dabei gar nicht unbedingt hoch sein. Für Hundehalter ist es nicht immer leicht ein geeignetes Futter zu finden. Trocken-, Nassfutter oder BARF? Jeder Hund hat besondere Bedürfnisse. Immer mehr Hunde leiden unter Allergien oder Unverträglichkeiten. Das riesige Angebot an Hundefuttersorten auf dem Markt macht uns die Wahl nicht einfacher.

Auf dieser Seite erfahren Sie, warum Hundefutter ohne Getreide gesund ist. Wir geben Ihnen Tipps, woran Sie ein hochwertiges getreidefreies Hundefutter erkennen können. Sie lernen hier, wie Sie die Futterdeklaration richtig verstehen, welches Hundefutter sich bei welchen Erkrankungen bewährt hat und wo sie getreidefreies Hundefutter und glutenfreies Hundefutter kaufen können. Wir informieren Sie über aktuelle Testberichte von 2013, Bewertungen und günstige Produkte für die Hundeernährung.

Warum Hundefutter ohne Getreide?

Für Hundehalter ist es nicht immer leicht ein geeignetes Futter zu finden. Hundefutter besteht häufig zu mehr als 80 % aus Getreide und pflanzlichen Nebenprodukten. Doch Hunde stammen vom Wolf ab und sind in erster Linie Fleischfresser. Zwar kommen viele Hunde gut mit getreidehaltigem Futter gut zurecht, doch immer mehr Hunde entwickeln Unverträglichkeiten und Allergien. Getreide ist per se nicht ungesund. Im Gegenteil: es enthält wertvolle Eiweiße, Vitamine und Mineralien. In Maßen wirkt es sogar positiv auf den Magen-Darm-Trakt. Fast alle Getreideallergien sind entweder auf eine minderwertige Qualität des Getreides bzw. Pestizidbelastung oder auf im Futter enthaltene chemische Zusatzstoffe, wie Konservierungsstoffe, Antioxidantien etc. zurückzuführen. Häufige allergische Reaktionen gibt es auf die im Getreide enthaltenen Gluten (Klebereiweiß). Erfahren Sie hierzu mehr in unserem umfangreichen Deklarationslexikon für Hundeernährung.

Symptome sind häufig juckende, schuppende Hautstellen, chronische Ohrentzündung, Verdauungsstörungen, Durchfälle und Blähungen.

Doch gerade der hohe Getreideanteil von Hundefutter verursacht einige Probleme beim Hund, die bei hochwertigem Hundefutter mit weniger Getreide und dafür hohem Fleischanteil vielleicht gar nicht erst entstanden wären.

Es werden nicht ausreichend Magensäfte gebildet, Bakterien werden nicht abgetötet, es kommt zu Fehlgärungen, Durchfall, Magenumdrehungen und Parasitenbefall. Auch die Bauchspeicheldrüse wird mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von Getreide völlig überfordert, weil im getreidehaltigen Hundefutter kaum noch Enzyme vorhanden sind.

Ein gutes Hundefutter ohne Getreide sollte jedoch nicht nur eine hochwertige Proteinquelle aus Fleisch enthalten, es sollte ebenfalls keine Konservierungsstoffe, künstliche Geschmacksverstärker, minderwertige Nebenprodukte oder schwer verdauliche Tiermehle enthalten.

Eine artgerechte Ernährung ist wichtig für die Gesundheit Ihres Hundes

Wenn Ihnen die Gesundheit Ihres Hundes am Herzen liegt, sollten Sie beim Futterkauf nicht nur darauf achten, dass das Hundefutter möglichst wenig Getreide enthält und bei Allergien sogar getreidefrei ist und viel Fleisch enthält, oder auf den Preis. Achten Sie auf eine eindeutige Deklaration aller Inhaltsstoffe. In unserem umfangreichen Deklarationslexikon können Sie sich über Begrifflichkeiten, die auf den Verpackungen der Produkte zu finden sind informieren. Desweiteren können Sie mit ihrem Tierarzt in Kontakt treten und diesen nach weiteren Ernährungstipps speziell für Ihren Hund fragen.

Wir liefern Ihnen auf diesen Seiten alle Informationen, die Sie benötigen, um für Ihrem Vierbeiner ein gesundes und artgerechtes Futter zu finden: Tests und Bewertungen zu Hundefutter aus 2013, kaltgepresstem und extrudiertem Trocken- und Nassfutter. Sie erfahren bei welchem Shop Sie getreidefreie Futtersorten kaufen können und welcher Hersteller derzeit die günstigsten Angebote hat.

Vom Wolf zum Hund: Die Ernährung spielte eine wichtige Rolle

Der Hund stammt vom Wolf ab, darüber ist sich die Wissenschaft einig. Doch wie wurde der Wolf zum Hund? Heute weiß man, dass die Ernährung ein entscheidender Faktor bei dieser Entwicklung darstellte.

Der Theorie des berühmten Wolfexperten Erik Zimen zufolge, hielten sich Wölfe in der Nähe von Siedlungen auf, denn sie profitierten von dem Abfall, der sich dort wo sich Menschan aufhalten, ansammelt. Nur die neugierigsten und  zutraulichsten Tiere trauten sich nah genug heran, um die ersten Mülldeponien der Menschheitsgeschichte nach Essbarem durchwühlen zu können.

Mit der Domestizierung ging natürlich eine Änderung der Nahrungsgewohnheiten einher. Der domestizierte Wolf bzw. Hund lebt eben nicht mehr vom Fleisch allein. Der Vergleich des Erbgutes von Hund und Wolf  hat ergeben, dass Hunde Stärke – ein wesentlicher Bestandteil von Getreide – besser verdauen können als Wölfe. Eine ähnliche Veränderung machte vermutlich auch der Stärke-Stoffwechsel des Menschen durch, als er anfing Landwirtschaft zu betreiben. Eine vergleichbare Mutation hat außerdem dazu geführt, dass  Menschenpopulationen, die seit langer Zeit Milchwirtschaft betreiben auch im Erwachsenenalter Laktose vertragen. Heute wissen wir, dass 75% der heutigen Weltbevölkerung laktoseintolerant sind.

Hunde sind in ihrem Ursprung Carnivoren. Nicht jeder Hund verträgt Getreide. Immer häufiger werden Weizen und Mais nicht mehr vertragen. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Unverträglichkeit, nicht jedoch um eine Allergie.

Nierenleiden – kein Trockenfutter, kein Getreide, was nun?

Bei manchen Krankheitsbildern ist eine besondere Diät notwendig. Bei Hunden zählt z.B Niereninsuffizienz zu den häufigsten Beschwerden überhaupt.

Eine Art der Niedern-Diät sieht vor, dass das Futter möglichst proteinarm sein sollte, da einige Nierenprobleme durch Proteinablagerungen in den entsprechenden Gefäßen verursacht werden. Eine weitere Art der Nierendiät für Hunde ist die natrium- und phosphorarme Ernährung. Wenn Sie gewöhnliches Hundenahrung füttern, sollten Sie die Inhaltsangaben lesen und feststellen, wieviel Natrium und Phosphor in diesem enthalten sind.

Bei einem speziellen Nierenleiden, kann auch ein Proteinen hoch dosiertes Futter empfohlen werden. Daher stimmen Sie den Ernährungsplan bei kranken Hunden immer mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens ab.

Im Handel erhältliches Trockenfutter und Nassfutter ist meistens nicht für nierenkranke Hunde geeignet, da verschiedene Inhaltsstoffe Nierenleiden begünstigen.
Verschiedene Studien haben ergeben, dass Trockenfutter bei Hunden mit Nierenproblemen zur Austrocknung führen kann. Es wird dazu geraten getreidelos zu füttern und möglichst ganz auf Trockenfutter zu verzichten. Empfohlen wird Nassfutter oder BARF. Wir nennen Ihnen gute Hundefuttersorten, die bei Nierenleiden von Tierärzten empfohlen werden.

Welche Alternativen zu Getreide gibt es?

Wenn Sie die Diagnose “Getreideunverträglichkeit”  erhalten haben oder aus anderen Gründen eine getreidefreie Ernährung vorziehen, sollten Sie bei der Suche nach einem alternativen Hundefutter ohne Getreide darauf achten, durch welche Komponente das Getreide ersetzt wurde. An die Stelle des Getreides sollte ein entsprechend guter Energielieferant treten.

Gängige Alternativen sind zum Beispiel Kartoffel, Süßkartoffel, Erbse, Topinambur, Tapioka.

Für Tiere mit Glutenunverträglichkeit empfiehlt sich Pseudogetreide wie Hirse, Amarant, Qinoa und glutenfreie Getreidesorten wie Reis und Buchweizen.

Von Mais und Soja sollten Sie absehen, da Sie häufig nicht vertragen werden.

Wo Sie Artikel ohne Getreide, bzw. ohne bestimmte Getreidesorten kaufen können und wie Sie den richtigen Shop für Ihren Vierbeiner finden können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

 

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